Ein starker Baum wächst aus vielen Wurzeln, die sich miteinander verweben.
So ist es auch mit meiner Praxis.
Sie speist sich aus mehreren Traditionen, die sich gegenseitig tragen und stärken.
Zusammen bereiten sie den Boden, aus dem mein Unterricht wächst.
Himalaya Linie - Meditative Tiefe
Meine Grundausbildung führte mich ans Himalaya Institut Hamburg – geprägt von der Linie Swami Ramas, der als Brückenfigur zwischen traditioneller Yoga-Praxis und wissenschaftlicher Forschung zur bewussten Regulation des Nervensystems gilt. Systematische Atemarbeit, ausgearbeitete Yoga-Nidra-Praxis und eine stufenweise Meditationsmethodik prägen diese Tradition – ebenso wie der Anspruch, Yoga nicht nur als Übung, sondern als Philosophie zu vermitteln. Verstehen, warum eine Praxis wirkt, gehört für mich genauso dazu wie sie zu erfahren.
Desikachar - Methodische Klarheit
T.K.V. Desikachar, Sohn des einflussreichen Yogameisters Krishnamacharya, hat einen Grundsatz geprägt, der bis heute mein Unterrichten trägt: Die Praxis wird an den Menschen angepasst – nicht der Mensch an die Praxis. Zentral dabei ist das Prinzip des Vinyasa Krama: Jede Übungsfolge baut sich Schritt für Schritt auf, mit Vorbereitung, Höhepunkt und bewusstem Ausklang. Kein ideales Endbild einer Haltung, sondern eine Yogapraxis, die sich nach aktuellem Bedarf richtet.
Somatisches Yoga
Was ich über somatisches Erleben schon lange spürte, hat in meiner Ausbildung bei der MARiSOL Yoga Academy auf Mallorca einen formalen Rahmen bekommen. Im Zentrum stand die Arbeit mit dem Nervensystem – Polyvagal-Theorie, Vagusnerv, die feine Verbindung zwischen Körper und Selbstregulation. Der Körper wird dabei nicht von außen betrachtet oder korrigiert, sondern als Raum verstanden, den man bewohnt und über den man lernt, sich selbst zu regulieren.
Yogatherapeutisches Wissen
In meiner 300-stündigen Yogatherapie-Ausbildung bei Gül Ruijter, Physiotherapeutin und E-RYT 500, habe ich gelernt, den Menschen als Ganzes zu verstehen – von den Faszien über das Nervensystem bis zum Hormon- und Verdauungssystem. Nicht durch reines Auswendiglernen von Anatomie, sondern von innen heraus: Theorie wird in der eigenen Praxis gespürt, bevor sie weitergegeben wird.
Tantra — Energetische Kraft
In der Ausbildung "Remember who you are" bei Wanda Badwal habe ich mich mit dem tantrisch-traditionellen Hatha Yoga vertieft auseinandergesetzt. Tantra sieht jeden Lebensaspekt als Möglichkeit des Wachsens – ohne Bewertung, mit einem Fokus auf Energie und ihre bewusste Lenkung. Das lebt in meinen Sun- und Moon-Hatha-Klassen weiter: die Energie des Tages, die Energie der Nacht, bewusst erfahrbar gemacht.
Traumasensibles Yoga
In der Weiterbildung bei Nadine Bürk und Florentien Campion habe ich gelernt, wie wichtig Sicherheit, Wahlfreiheit und Tempo in der Praxis sind. Niemand wird in eine Haltung gedrängt. Jede und jeder darf selbst entscheiden, wie weit die eigene Praxis heute gehen darf.
Meine Wurzeln eint eine Ausrichtung:
Du lernst, zu dir selbst zurück zu finden, statt nur zu funktionieren.
So zeigt alles in eine Richtung: zurück zu dir selbst – sicher, in deinem eigenen Tempo, mit einem Wissen, das nicht nur im Kopf bleibt, sondern im Körper ankommt.
Aus Wissen wird Erfahrung.
Probier eine Klasse aus und buch deine Probestunde.
